Leben in Thailand - Thaiinsects

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Leben in Thailand

Ein Entomologe in Südost-Asien

Leben in Thailand
 
 
Hier möchte ich kurz über einige Aspekte des Lebens in Thailand, immer aus meiner persönlichen Sicht, schreiben. Dazu gehören neben persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen auch meine Bewertungen einiger Besonderheiten von Thailand. Und wenn ich verallgemeinernd (die Thais) schreibe, sollte schon klar sein, daß es immer und überall Ausnahmen vom Durchschnitt gibt. Und klar muß auch sein, daß ich hier nur einen ganz kleinen Ausschnitt der vielen Nuancen des Lebens der Thailänder aufzählen kann. Ich denke, auch ein 1000-seitiges Buch würde nicht ausreichen, alles gründlich zu erfassen.
 
1. Über mich und mein Hobby
 
Seit über 10 Jahren lebe ich nun schon in Thailand. Man könnte sagen, ich sei nach Thailand ausgewandert, was aber nicht stimmt, denn man kann als Ausländer nicht in Thailand einwandern und somit auch nicht dahin auswandern. Übersiedeln nach Thailand trifft es daher eher.
 
Die ersten 7 Jahre habe ich im Nordosten, im Isaan (Khon Kaen), gelebt. Dann hat es mich mit meiner Familie in den Süden ans Meer gezogen, und so bin ich jetzt in Prachuap Khiri Khan zu Hause.
  
 
Khon Kaen bei Nacht (EKZ) und Ao Manao in Prachuap Khiri Khan gegen Abend

In Deutschland hatte ich mich schon über 40 Jahre lang der Insektenkunde (Entomologie) als intensiv betriebenes Hobby verschrieben. Ich habe gesammelt und fotografiert. Und das habe ich dann in Thailand, mehr oder weniger nahtlos weiterbetrieben. Hier kam mir entgegen, daß die Artenvielfalt um ein Vielfaches höher ist als in Deutschland. Deshalb unternahm ich von Anfang an viele kleinere und größere Exkursionen, oft allein, manchmal auch mit Familie oder mit entomologisch interessierten Freunden aus Deutschland. Und so habe ich viele Gegenden Thailands kennengelernt, immer auf der Suche nach neuen Fundorten und für mich neuen Arten. Zu meinem Leidwesen muß ich feststellen, daß es in der letzten Zeit langsam schwieriger wird, so wie früher praktisch überall im Land Insekten fangen zu dürfen. Und da es nicht ratsam ist, sich über Anweisungen oder Verbote von Armee, Polizei oder sonstigen Behörden hinwegzusetzen, muß ich nun etwas kürzer treten und bestimmte Areale meiden. Trotzdem werde ich aber mein Hobby fortsetzen, denn ich kenne reichlich Ausweichplätze, so wie hier auf den Bildern.

 
Waldränder und -wege sind meistens auch gute Flugplätze für Insekten

 
Ebenso ist das Vorhandensein von möglichst fließendem Wasser meistens vorteilhaft.

2. Andere Sitten - Andere Bräuche

Kommt man das erste Mal z.B. aus den deutschsprechenden Ländern nach Thailand und sieht nicht nur das Leben in Bangkok oder in den Touristenhochburgen kann man leicht einen Kulturschock bekommen. So anders zeigt sich das Leben hier.

Betritt man thailändischen Boden, fallen einem sofort die überall zu sehenden zahllosen buddhistischen Tempel (Wat) auf. Über 30.000 gibt es im Land und die meisten davon sind, abhängig von der finanziellen Situation der „Gemeinde“ und möglicher Sponsoren, außen und innen prächtig ausgestattet. Von Ausnahmetempeln, wie Wat Rong Khun in der Provinz Chiang Rai, abgesehen, sind die beliebtesten Farben hier Rot, Gelb und Gold. Deutliche Unterschiede gibt es in der Gestaltung von Tempeln der Thais und denen der chinesischstämmigen Bevölkerung.

 
Hauptgebäude zweier Tempel nahe Khon Kaen

 
In der Provinz Trat gibt es diesen chinesischen Tempel

 
Schöne Details von Tempeln

Etwa 95% der Thailänder sind Buddhisten, ca. 5% bekenne sich zum Islam und ein knappes Prozent vereint die Christen und Hindus. Abgesehen von Gewalttaten separatistischer Moslems in den vier südlichsten Provinzen leben alle Religionen friedlich miteinander. Überrascht ist man sicher auch, daß  die Thais ihre Religion i.d.R. öffentlich leben. Man ist, im eigenen Interesse, um ein gutes Karma für die Wiedergeburt zu haben, gehalten, Gutes zu tun. Das geschieht durch Beten, aber besonders auch durch Spenden (Tambun machen) für die Mönche, das Wat und ärmere Leute.

   
Tambun für die Mönche und schönes Wat in Ban Krut

Trotz der tiefen Verwurzelung der Bevölkerung in der Religion ist der Geisterglaube sehr weit verbreitet und überhaupt nicht ehrenrührig. Selbst der amtierende Premierminister hat sich öffentlich schon dazu bekannt. So findet man neben sehr vielen privaten und öffentlichen Gebäuden sogenannte Geisterhäuschen. Dort werden bestimmten Geistern Speisen und Getränke gebracht, damit diese gut gestimmt sind.

 
Zwei Beispiele für "offizielle" Geisterhäuschen
 
Sehr anders als in Europa sind auch die Eßgewohnheiten. Essen ist wohl die liebste Beschäftigung der Thais und wird bei jeder Gelegenheit wahrgenommen. Allgemein ist Thaifood gesund, aber auch sehr scharf. Außergewöhnliche Speisen werden vor allem im Isaan, dem nord-östlichen Teil Thailands, gegessen. Z.B. fritierte oder gekochte Insekten und deren Larven und Eier, Reptilien und in Teilen sogar Hunde (obwohl offiziell verboten). Außerdem alle möglichen Blätter und Blüten von Bäumen und Rankpflanzen. Diese Freude am Essen ist sicher auch die Existenzgrundlage für die unzähligen kleinen Restaurants und Essenstände an den Straßen und Plätzen. Sehr beliebt sind auch Picknicks an Ufern, in Parks und an schönen Plätzen in der Natur. Auch auf allen Märkten findet man eine reiche Auswahl an verschiedendsten Speisen.
 
 
Mobiler Essenstand für Nudelsuppe und Marktstand mit "Cat Moo" (fritierte, in Streifen geschnittene Schweineschwarte)

 
"Geerntete" Ameisen und deren Eier und Larven - Waben voller Honig von wilden Bienen
 
Der dritte unverzichtbare Begriff neben Religion und Essen ist für die Thais Sanuk. Was ist das? Sanuk heißt Spaß. Und den will jeder Thai, möglichst den ganzen Tag und bei jeder Gelegenheit. Etwas zu machen ohne Sanuk, ist verpönt und wird nach Möglichkeit umgangen. So gibt es viele Feiertage, und selbst, wenn ein Feiertag auf ein Wochenende fällt, ist ganz offiziell der folgende Montag der „Ersatzfeiertag“.
Die beiden wichtigsten Feiertage im laufe des Jahres sind Loi Krathong (Lichterbootfest) im November und Songkran (Wasserfest), gleich 3-5 Tage lang, im April. Zu Ersterem werden abends kleine schwimmende „Boote“ (Kratongs) mit einer brennenden Kerze, angezündeten Räucherstäbchen, kleinen Münzen und persönlichen Wunschzetteln in die Meere, Flüsse, Seen und Teiche gesetzt, und man hofft, daß sie weit wegtreiben.
Zu Songkran werden auch viele Erwachsene wieder zu Kindern, denn man versucht den ganzen Tag lang, alle vorbeikommenden oder –fahrenden Personen und Autos mit Wasser zu bespritzen und/oder mit Puder einzustäuben.

  
Ein Kratong wird am Loi Kratong dem Wasser übergeben - Wasserschlacht auf der Straße während Songkran

 
Viel Spaß (Sanuk mak mak) in der Männerrunde und beim Dorffest

Zu jedem Thema könnte ich noch viele Bilder zeigen, möchte mich aber auf diese hier beschränken.

3. passt - passt (mir) nicht

passt:
 
Ja, was gefällt mir gut an und in Thailand?
 
Ganz pauschal würde ich sagen, die Natur und die Menschen. Im Einzelnen heißt das, daß die Natur so verschieden ist von der in Deutschland, daß ich immer noch fast jedes Mal draußen etwas Neues, Interessantes entdecken kann. Ein breites Pflanzenspektrum von Steppenpflanzen bis zum immergrünen Regenwald  ist alles zu finden. Und entsprechend breit ist auch das Spektrum bei der Fauna. Tiere der Tropen neben solchen, die es auch in Europa gibt. Die hiesige Artenzahl ist aber ganz deutlich höher als in Deutschland.
 
Thailand nennt man nicht umsonst auch „Land des Lächelns – Land of Smile“ (LOS). Die Menschen sind freundlich, und besonders außerhalb der Touristenzentren wird einem fast immer mit einem Lächeln begegnet, wenn man nicht gerade, wie ich es nenne, „den deutschen Miesepeter“ raushängen läßt. Fast jeder bringt einem erst einmal Freundlichkeit entgegen, sowohl bei einem aneinander Vorbeilaufen als auch bei näherem Kontakt, auch wenn es schier unüberbrückbare Sprachbarrieren gibt. Das kenne ich in dieser Form aus keinem europäischen Land.

 
Freundliches Lächeln gibt es überall und fast immer

Kein Schmuddelwetter und keine Frostbeulengefahr. Immer angenehme Wassertemperaturen zum Baden. Und kühle Getränke bekommt man sogar im kleinsten Dorf zu fast jeder Zeit im „Tante Emma Laden“. Die Auswahl an Bieren ist zwar nur klein, aber sie brfauchen sich nicht hinter den meisten Bieren aus deutschland verstecken.
 
Ich mag Thai-Essen und esse fast alles, was angeboten wird. Einzige Bedingung für mich: Nicht zu scharf und zu viel Knoblauch. Und ich kann auch sagen, daß ich gesundheitliche Beschwerden, die auf das Essen zurückzuführen waren, in Thailand wesentlich seltener bzw. gar nicht hatte, im Gegensatz zu Deutschland vorher. Klar, manches ist so ungewohnt, daß man sich schon überwinden muß, den ersten Bissen zu wagen. und die Nase oder die Gedanken an Inhalt oder Herkunft ausschalten muß, bevor man Unbekanntes probiert. Aber nur ganz selten bin ich enttäuscht worden.
 
Die Thais haben einen bemerkenswert unbeschwerten Lebensstil. Wichtig ist das hier und heute – morgen oder gar in 5 Jahren interessiert hier praktisch niemanden. Wobei diese laxe Einstellung zum Leben und zu Verantwortung durchaus auch ins Negative, mit teils fatalen Folgen, wechseln kann.
 
Man kann in Thailand auch mit einer relativ geringen Rente oder anderem kleinen Einkommen relativ gut leben, sobald man einen Weg hat, die Vorschriften zum dauerhaften Verbleib in Thailand zu erfüllen und bei gesundheitlichen Problemen gut abgesichert ist. (Noch) sind praktisch alle grundlegenden Lebensbedürfnisse, z.T. sogar beträchtlich, billiger zu erfüllen als in Deutschland. Wobei ich in den vergangenen Jahren bei vielen Produkten eine Preissteigerung sehe, die weit über den durchschnittlichen Einkommenssteigerungen der Bevölkerung liegt.

passt (mir) nicht:
 
Zum großen Teil beruht die Wahrnehmung unschöner Dinge für mich auf der Tatsache, da es so etwas in Deutschland nicht gibt und dort auch unvorstellbar wäre. Klar ist aber auch, daß schon der Versuch eines Farangs, gegen diese Dinge anzugehen oder die Thais zum Ändern zu bewegen, von vornherein schon zum Scheitern verurteilt ist. Der entscheidende Grund dafür ist meiner Meinung nach, daß die Thais ein (zu?) hohes Maß an Nationalstolz haben, verbunden mit teilweise geringer Bildung hinsichtlich allem, was außerhalb der Grenzen Thailands geschieht. Ein weltoffenes Presse- und Mediensystem wie in den höher entwickelten Industrieländern ist hierzulande unvorstellbar und offensichtlich von offizieller Seite auch nicht gewollt. Über die Gründe will ich hier nicht spekulieren.
 
Leider ist die Grenze zwischen unbeschwertem Lebensstil und Dummheit, Ignoranz und Verantwortungslosigkeit sehr schnell erreicht und überschritten. Die Einhaltung von Gesetzen scheint den meisten Thais weder wichtig noch notwendig zu sein. Am auffälligsten ist das für jeden wohl im Straßenverkehr. Ohne auf Einzelheiten einzugehen sieht man ständig
 
- Fahren ohne Helm
 
- Fahren ohne Führerschein und/oder ohne Versicherung (sieht man nicht, ist aber weitverbreitet)
 
- Telefonieren während des Fahrens, sogar oft auf dem Moped
 
- Verletzung grundlegender Verkehrsvorschriften, wie Fahren entgegen der Verkehrsrichtung, Benutzung nicht straßentauglicher Fahrzeuge, Fahren ohne Licht und Blinker bei Dunkelheit, Überschreitung der zulässigen Personenzahl auf Fahrzeugen, unglaubliche Überladungen und, und, und…..
 
- Untätigkeit der Polizei bei Gesetzesverstößen, was nach meiner Ansicht nicht auf fehlende Personalstärke zurückzuführen ist. Verkehrskontrollen, Razzien, kleine Ordnungsgelder usw. haben offenbar reine Alibifunktionen. Und nicht ohne Grund steht Thailand an vorletzter Stelle (übertroffen nur von Libyen) bei der Anzahl der Verkehrstoten/1000 Einwohner.
 
Woran ich mich sicher niemals gewöhnen werde, ist die (normale) Unpünktlichkeit der Thais. Eine Verabredung für 10:00 Uhr gilt normalerweise auch noch um 11:00 Uhr als eingehalten. Über Fernzüge, die um 3:00 Uhr von einem bestimmten Ort abfahren sollen, freut sich der Thai auch noch, wenn es erst um 5:00 Uhr losgeht. In diese Rubrik fallen auch um Monate oder Jahre verschobene Fertigstellungstermine von Bauvorhaben. Man könnte meinen, das hat man sich von einer bekannten Großbaustelle bei Berlin abgeschaut.
Auch ist es leider so, daß viele Thais andere Vorstellungen hinsichtlich Verlässlichkeit bezüglich Zusagen oder Verabredungen haben als unsereiner.
 
Und auch die Wahrheitsliebe scheint hier nicht sehr groß ausgeprägt zu sein. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß, quer durch alle Schichten, gelogen wird, daß sich “die Balken biegen“. Nicht nur Notlügen scheinen Gang und Gäbe zu sein, sondern auch völlig unnütze Schwindeleien. Eine wesentliche Ursache scheint mir die übergroße Angst vor Gesichtsverlust zu sein. Öffentlicher Gesichtsverlust und Tod steht offenbar fast auf einer Stufe. Als kleines Beispiel könnte man die Frage nach einem Weg wählen. Kennt der Befragte ihn, wird er ihn einem sagen. Kennt er ihn nicht, wird er, ohne mit der Wimper zu zucken, auch einen Weg sagen, allerdings dann einen, der nur auf seiner Fantasie beruht und mit der Wirklichkeit auch nicht das Geringste zu tun haben muß. Nur nie zugeben, daß man etwas nicht weiß!
 
Nicht weiter vertiefen möchte ich, wie oben schon angedeutet, das teilweise überbordende Nationalbewußtsein, das bis hin zum Rassismus gehen kann. Bürger anderer Nationalitäten oder Staaten, besonders auch der Nachbarländer, werden im Blickwinkel der Thais nie gleichberechtigt auf einer Stufe mit ihnen stehend angesehen. Und auch das sollte niemals ein Ausländer versuchen, in Diskussionen zu ändern! Das Umschlagen von Freundlichkeit in teilweise lebensbedrohliche Feindlichkeit kommt dan urplötzlich, insbesondere auch wenn Alkohol oder Drogen die Selbstbeherrschung mindern.

4. kurzes Fazit

 
Auch wenn die negativen Dinge scheinbar überwiegen (sind halt auffälliger), kann ich versichern, daß dem für mich nicht so ist. Denn in diesem Fall würde mich ja hier nichts halten und ich schon längst in einem anderen Land meiner Wahl wohnen. Ich fühle mich einfach wohl hier und kann mir mit meiner Familie ganz sicher mehr leisten als unter vergleichbaren Voraussetzungen in Deutschland.
 
Wie ich oben schon schrieb: Beide Seiten von „Passt - Passt (mir) nicht“ könnten ja noch vielfach erweitert werden, was aber dann sicher die Seitenanzahl des Berliner Telefonbuches übertreffen würde und trotzdem nicht vollständig wäre.
 
In den ersten Jahren meines Hierseins habe ich, meist aus Unwissenheit, auch viele Fehler gemacht, die ich gern anderen ersparen will. Deshalb möchte ich all denen, die mit dem Gedanken spielen, früher oder später auch nach Thailand umzusiedeln und hier auch viele Jahre zu bleiben, einige (von vielen weiteren) Hinweise mit auf den Weg geben.
 
- akzeptieren der religiösen Bräuche und Respektierung der Monarchie
 
- hintenanstellen von westlichen Werten, Moralvorstellungen und Gedankengut
 
- akzeptieren der thailändischen Lebensweise und Kultur im Allgemeinen
 
- bereit sein, sich den hiesigen Gepflogenheiten anzupassen und idealerweise wenigstens etwas die Sprache zu lernen (was mir leider bisher immer noch nur mit Abstrichen gelungen ist)
 
- bei Diskussionen und Gesprächen ruhig bleiben, auch andere Meinungen hinnehmen (man muß nach Außen hin nicht immer recht behalten) und unangenehme Situationen versuchen, mit einem Lächeln zu überwinden

- nicht alles glauben, was einem von "Thailandkennern" erzählt wird oder im Netz kursiert und immer den gesunden Menschenverstand benutzen

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Thailand ist nicht besser oder schlechter – Thailand ist anders.
Wenn man diesen Grundsatz kennt, ihn akzeptiert und versucht, die Thailänder zu verstehen und nicht ändern/belehren zu wollen, kann man hier gut leben, echte Freunde finden und letztlich auch akzeptiert werden.

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